Ohrenkorrektur (Otoplastik)

Bei abstehenden Ohren handelt es sich um eine häufig vorkommende Fehlbildung. Sie können zu großen psychischen Problemen führen. Besonders Kinder mit abstehenden Ohren werden oft gehänselt. Auch wenn nur der obere Teil des Ohrs absteht, die Ohrläppchen zu groß sind oder sonstige Fehlbildungen des Ohrs vorliegen, kann dies zu Minderwertigkeitskomplexen führen.

Bereits im Vorschulalter ist eine operative Korrektur möglich. In jedem Fall sollte die Ohrmuschel ausgewachsen und das Kind mit einer solchen Maßnahme einverstanden sein. Selbstverständlich ist eine Korrektur auch im Erwachsenenalter noch möglich. Das Verfahren ist identisch.

In der Regel wird die Operation ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt, bei ängstlicheren Kindern kann sie auch unter Vollnarkose im Krankenhaus durchgeführt werden. Es gibt unterschiedliche Operationstechniken, die je nach Einzelfall angewendet werden. Meist verbleibt nach der Ohrenkorrektur eine feine Narbe hinter dem Ohr, die nach einigen Monaten verblasst und kaum noch zu sehen ist.

Keine Operation ist ohne Risiko, auch bei größter Sorgfalt können Probleme auftreten. Deshalb sollten Sie sich von einem erfahrenen Arzt gut beraten lassen.