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Haare

Die menschlichen Kopfhaare wachsen in einem Wachtumszyklus im Durchschnitt im Monat etwa 1 cm, d.h. am Ende des Wachstumzyklus fällt das einzelne Haar aus und es entsteht ein neues. Dies geschieht jedoch nicht ein ganzes Leben lang. Jeder Mensch verliert durchschnittlich 100 Haare am Tag.

Im Durchschnitt hat der Mensch 90.000 bis 150.000 Haare, wobei blonde Menschen über mehr Haare (150.000) verfügen als brünette oder schwarzhaarige. Rothaarige haben am wenigsten Haare, nämlich 90.000.

An den Haarrändern / Haarlinien wachsen die Haare eher einzeln, ansonsten in Bündeln von 1-4 Haaren. Diese Bündel nennt man follikulare Einheit (FU = follicular unit).

Nach durchgeführten Untersuchungen beträgt die follikulare Einheit (FU) durchschnittlich zwischen rund 1,5 und 2 Haaren pro mm². Der Durchschnitt der follikularen Einheiten pro cm² liegt nach unterschiedlichen Untersuchungen zwischen 70 und 120 Haaren.

Bei hormon- und / oder genetisch bedingtem Haarausfall bilden sich bei Männern, allerdings auch oft bei Frauen, zunächst "Geheimratsecken", und es entsteht eine "Tonsur" am Hinterkopf. Hier kann mit einer Eigenhaarverpflanzung geholfen werden.

Vor einer Eigenhaarverpflanzung sollte durch einen Hautarzt geklärt werden, unter welcher Art Haarausfall man leidet, denn bei diffusem Haarausfall der Alopecia Arreata, kann mit einer Behandlung durch Haartransplantation nicht geholfen werden.

Generell werden bei einer Haartransplantation / Eigenhaarverpflanzung die Haare aus dem festen Haarkranz auf die kahlen Stellen verpflanzt.